
Unsere Rehabilitationsstation
Menschen dabei begleiten, ihre Selbständigkeit zurückzugewinnen: Das prägt den Arbeitsalltag von Tülay Kul. Die Stationsleiterin der Rehabilitation 3 Nord gibt Einblick in ihre Arbeit an der Universitären Altersmedizin FELIX PLATTER und erzählt, welche Momente sie besonders zufrieden machen.
Seit knapp 17 Jahren arbeitet Tülay Kul im FELIX PLATTER, seit fünf Jahren in der Funktion als Stationsleiterin auf der Rehabilitationsstation. Gemeinsam mit ihrem Team begleitet sie ältere Menschen auf ihrem Weg zurück in die gewohnte Umgebung.
Wieder selbständig werden
Nach einem Sturz zu Hause ist der Weg zurück in den Alltag nicht immer einfach. Manche Patientinnen und Patienten wurden bereits auf einer Akutabteilung behandelt, können aber noch nicht nach Hause zurückkehren. Auf der Rehabilitationsstation erhalten sie weitere Unterstützung.
Wie lange sie bleiben, ist unterschiedlich: Bei manchen sind es zehn bis vierzehn Tage, bei anderen vier bis fünf Wochen. Das gemeinsame Ziel ist, dass sie ihre Selbständigkeit wiedererlangen und in ihre vertraute Umgebung zurückkehren können.
Ein intensiver Alltag
Die Rehabilitation verlangt den Patientinnen und Patienten einiges ab. Auf Tülays Station liegt das Durchschnittsalter zwischen 80 und 85 Jahren. Drei bis fünf Therapien pro Tag gehören zum Alltag. «Unsere Patienten sind gefordert in ihrem Alter», erklärt Tülay Kul, Stationsleiterin Rehabilitation 3 Nord.
Hinter der Rückkehr nach Hause stehen damit intensive Tage und Wochen. Die Patientinnen und Patienten arbeiten daran, wieder selbständiger zu werden – begleitet von einem Team, das dieses Ziel mit ihnen verfolgt.
Gemeinsam etwas erreichen
Besonders viel bedeuten Tülay die Momente beim Austritt: wenn Patientinnen und Patienten zusammen mit ihren Angehörigen Danke sagen und mit einem Lächeln nach Hause gehen. Dann wird für sie spürbar, was die gemeinsame Arbeit bewirkt hat.
«Wenn die Patienten austreten und sie sich am Austrittstag mit den Angehörigen bei uns bedanken und mit einem Lächeln nach Hause gehen und ich merke, dass wir hier wirklich etwas erreicht haben als Team – dann bin auch ich zufrieden», sagt Tülay Kul.
Es sind diese Begegnungen, die Tülays Arbeit für sie wertvoll machen: zu sehen, dass das Team Menschen auf ihrem Weg zurück nach Hause ein Stück weitergebracht hat.